Tapetenwerk,
Lützner Str. 91,
D-04177 Leipzig

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Konzept

Ähnlich bekannter Beispiele in Leipzig wie Stelzen­haus und Baumwoll­spinnerei hat sich seit dem 1. Januar 2007 eine gemischte Nutzung aus Werkstätten/ Galerien/ Ateliers/ Ausstellungsräumen/ Büros/ Gastronomie und Wohnen entwickelt: Das ansässige Handwerk, die Kunstgalerien und die Ausstellungs­hallen konzentrieren sich auf die ehemaligen Produktions­hallen in der Erdgeschoss­zone. Die weiträumigen Ober­geschosse bieten Platz für attraktive Wohn-/ Atelier- und Büro­lofts, sind aber durch die beiden funktions­fähigen Lasten­aufzüge in Haus B + K auch für Künstler attraktiv. Die kleineren Häuser an der westlichen Grundstücks­grenze, die zum Teil unter Denkmal­schutz stehen, verbreiten jetzt schon italienisches Flair und können ganz individuelle Arbeitsräume werden. Durch den Abbruch des alten Heiz­hauses entstand eine neue „Gasse“ auf dem Grundstück, die viel Licht in die anliegenden Miet­bereiche bringt. Die ehemalige „Werks­kantine“ im Kontor­haus ist gastronomisch durch die „Platten­küche“ wieder­belebt und mittags bekocht; ein kleiner Frei­sitz am Pförtner­haus ist inzwischen dazugekommen. Für Feste und andere grössere Aussen- /Veranstaltungen steht den Tapetenwerkern der Innenhof zur Verfügung - das große historische „Vordach“ am Haus K macht die Tapetenwerk-­Feste im Frühjahr und im Herbst, Sommertheater und Freiluft­kino „wetter­sicher“. Die ehemalige Tapeten­fabrik wird nun zu einem ganz individuellen, abgeschlossenen Stadt­quartier mit „Piazza“ , dass sich tagsüber öffnet. Die privaten Eigentümer, die selbst hier mit ihrer Familie arbeiten und (stadt-)­wohnen, suchen sich gezielt „nachhaltige Mieter“ aus, die ihr Konzept von einer Kunst-/ Arbeits-/ Wohn-­Gemeinschaft mittragen und beleben.

Das Tapetenwerk wird sukzessive ausgebaut - anfangs substanz­erhaltend, schritt­weise aufwertend, immer ohne den Charme der historischen Industrie­architektur zu zerstören.

Innen
Halle
Außen